Völlig unerwartet die Silbermedaille beim Bundesliga-Finale für den PSV Olympia Berlin
 
Vom 07. - 09.02.2014 fand die 17. Finalrunde des Deutschen Schützenbundes im Bundesligaformat statt. Gesucht wurden die neuen Deutschen Meister mit dem Luftgewehr und der Luftpistole. Als Viertplatzierter der Gruppe Nord der Bundesliga Luftpistole nach Beendigung der Gruppenphase hatten sich die Schützen um die beiden Trainer Robert Loke und Michael Wischnewsky kaum eine Chance auf ein Überstehen des Viertelfinals ausgerechnet.
In der für solch ein Sportereignis bestens geeigneten Anlage in Rotenburg an der Fulda entbrannte aber vom ersten Schuß an ein packender Wettkampf gegen den klaren Favoriten SV Kehlheim-Gmünd, die in der Südgruppe als Erster die Vorrunde beendeten. Spannung bis zum letzten Schuß. Die große Sensation trat ein; mit 3:2 wurde der Sprung ins Halbinale geschafft! Was für eine Last fiel von den Schützen ab. Man durfte noch 2 weitere Wettkämpfe schiessen, das Halbfinale und das kleine oder große Finale. Schon am Samstag Abend wurde das Halbfinale gegen den "alten" Rivalen SB Broistedt ausgetragen. Wie schon in der Vorrunde hieß es am Ende 3:2 für den PSV Olympia Berlin. Und wieder eine Nervenschlacht bis zum Ende aller 40-Schuß-Programme. Auch dank der eigenen kleinen Fangruppe konnten die Schützen mit Uwe Potteck in ihren Reihen den Einzug ins große Finale feiern.
Damit hatte nun wirklich keiner gerechnet. Am Sonntag sah es lange nach einer dritten Überraschung aus. Denn bis zur Hälfte des Wettkampfes führten die Berliner mit 4:1 gegen den 6 maligen Meister, der SGi Waldenburg. Der Druck wurde aber immer größer, die Serienringzahlen immer kleiner und der Gegner immer stärker. 1:3 war der Endstand. Die Goldmedaille zwar greifbar nah, aber über Silber war die Freude dennoch riesengroß.


Michael Wischnewsky - PSV Olympia Berlin


Montag, 10. Februar 2014 20:53:46